Was macht die Faszination der Fotografie aus?
Ist es das Medium selbst oder die Technik?
Fotografie ist ein Verfahren zur Herstellung von Bildern, die durch elektromagnetische Strahlen oder Licht erzeugt werden. Bilder werden auf lichtempfindliche Flächen wie Platten, Papier oder Film z.B. durch fotochemische Reaktion des Lichtes erstellt. Wenn man bedenkt, dass die Anfänge der Fotografie vor über 150 Jahren datiert sind, so ist es umso erstaunlicher, was sich bis heute daraus entwickelt hat, sowohl vom technischen als auch künstlerischen Aspekt.
Galt in den Anfängen das Interesse der Fotografie vorrangig die naturgetreue Wiedergabe angemessen zu erfüllen, siehe Portraits, Stadt und Landschaftsansichten, so änderte sich schnell das Genre mit den technischen Möglichkeiten. Als Wegbereiter des Bildjournalismus gilt Alfred Eisenstaedt (1898-1995). Der Bildjournalismus verkörperte erstmal die wichtigste Art der Bilddokumentation im 20. Jh., ehe sich die eigenständige Künstlerische Fotografie formalen Experimenten öffnete und eigenständige Bildformen entwickelte, die vom Abbildungsanspruch hin zu Bewegungs- und Abstraktionstendenzen führte.
Man Ray ist einer der bekanntesten Künstler, der sich der experimentellen und abstrakten Fotografie widmete. Auch das Ehepaar Bernd und Hilla Becher dokumentieren mit ihrer Industriearchitektur des 20.Jhr.s künstlerische Fotografie. |
"Riverside" - Ulrich Staege
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Ulrich Staege, 1951 in MG geboren und ehemaliger Profi-Handballer, setzt sich seit 1978 intensiv mit den Möglichkeiten der künstlerischen Fotografie auseinander. Für ihn ist in seinen Bildern nicht die fotografische Dokumentation maßgeblich, vielmehr die Hinzufügung von subjektiven Aspekten, die dann die Realität aus Formen, Farben und Kontrasten bereichert.
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